Regenbogenkindergärten - Schulkindergärten für körperbehinderte und nicht behinderte Kinder



Unsere Konzeption

 

Der Regenbogenkindergarten widmet sich der Aufgabe der gemeinsamen Erziehung, Bildung und Förderung von behinderten und nicht behinderten Kindern. So haben wir die Möglichkeit die besondere Begleitung von schwerst-mehrfach behinderten Kindern durch pädagogische und therapeutische Fachkräfte sicher zu stellen. Darüber hinaus stellen wir auch unser Wissen aus der basalen Förderung und den Anspruch gemeinsam zu lernen, Erfahrungen zu sammeln, zu kommunizieren sowie sich zu akzeptieren dem nicht behinderten Kind zur Verfügung.

Ziel ist es, das Potenzial der Kinder mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen durch förderliche Bedingungen zu stützen und die Entwicklung der gesamten Person ganzheitlich, d.h. alle Bereiche umfassend, zu fördern.

"Erziehen, Fördern ist nicht was man anderen macht. Es ist immer eine gemeinsame Entwicklung von Menschen, die sich begegnen und es ist unsere Aufgabe dafür Sorge zu tragen, dass diese Begegnung möglich wird." (Prof. Andreas Fröhlich, Vortrag 25 Jahre Andreas Fröhlich Schule).

Durch die kleinen Gruppen und die personelle gute Besetzung ist es uns gelungen, dieser Begegnung Raum zu geben und dadurch Lernprozesse zu ermöglichen. Die behinderten und nicht behinderten Kinder bekommen die Möglichkeit, sich auf andere Formen der Begegnung einzulassen und die Unterschiedlichkeit zu akzeptieren. Die Begegnung unterschiedlicher Menschen schafft die Grundlage für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Durch die Gruppenzusammensetzung von 4 Kindern mit Behinderung und 13 nicht behinderten Kindern kann jedes Kind seine Stärken und Schwächen leben. Mal steht es vorne, mal in der Mitte und mal am Schluss.

Es begegnen sich nicht behinderte Kinder mit behinderten Kindern, die durch die Schwere ihrer Behinderung in einem allgemeinen Kindergarten derzeit keine Aufnahmemöglichkeiten hätten. Durch die Öffnung unseres Sonderschulkindergartens für nicht behinderte Kinder wird der Aussonderung von schwerst-mehrfach behinderten Kindern vorgebeugt. Dies wird von der Stadt Mannheim durch die besondere Förderung der Kleingruppen, mit 13 nicht behinderten Kindern pro Gruppe, seit Jahren unterstützt.